Gasexplosion in Wohnhaus

Feuerwehr Mimberg eilte mit Übung dem wenige Tage später in Dortmund wahrgewordenen Horrorszenario voraus

Ende März  absolvierte die Feuerwehr Mimberg eine Großübung in Mimberg. Mit der Alarmmeldung „Wohnhausbrand nach Gasexplosion“ übten die  Kameradinnen und Kameraden ein Szenario, welches kurze Zeit später aus den Medien zur traurigen Realität wurde.

Bei der Übung, für die ein leerstehendes  Haus in Mimberg zur Verfügung gestellt wurde, kamen zum Glück keine Menschen zu schaden. Die zu suchenden vermissten Personen wurden von dem  Mimberger RUD Team entsprechend realistisch geschminkt.

Als es um 19:01 Uhr „Alarmierung für die Feuerwehren Mimberg, Burgthann und Schwarzenbruck zum Wohnhausbrand mit mehreren vermissten Personen“ hieß, rückten die Einsatzkräfte gemäß Alarmierungsplan an. Nach einer Ersterkundung durch den Einsatzleiter war klar, dass in dem Haus noch mind. 5 Personen vermisst werden. Unter den kritischen Augen der Übungsbeobachter u.a. Peter Schlerf (KBI), Christian Falk (KBM) und Maik Heyden (Übungsvorbereitung), hatten die Wehren, welche  mit LF, HLF, Drehleiter und First Responder vor Ort waren, alle Hände voll zu tun. So wurden die 15 Mimberger, 18 Burgthanner und 10 Schwarzenbrucker Kameradinnen und Kameraden sowie 4 First Responder vollumfänglich in das Einsatzgeschehen eingebunden.

Gegen 19:44 Uhr kam dann die Meldung „Feuer aus“. Es wurden alle vermissten Personen aus der Wohnung und dem Keller, sowie eine Übungspuppe am Dachboden gefunden und gerettet. Die Erstversorgung nahm der First Responder vor.

Die Übung zeigte einen reibungslosen Einsatzverlauf, bei dem die kooperierenden Wehren Hand in Hand zusammen arbeiteten. Dies ist für den Ernstfall  sehr wichtig und im Rahmen einer Übung sehr gut zu trainieren. Da es natürlich immer Potential zur  Verbesserung gibt, fand direkt im Anschluss eine Nachbesprechung am Mimberger Dorfplatz statt. Um auch strategische und führungstechnische  Potentiale zu verbessern, wurde die Übung zusätzlich im Rahmen einer Führungskräfte-Nachbesprechung aufgearbeitet.

Die Wehren haben bei dieser Übung wieder einmal Ihre hervorragende Orts- und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit unter Beweis gestellt und sind somit für den Ernstfall bestens gerüstet. Ein besonderer Dank gilt allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Übung teilgenommen haben. Weiterhin an alle Helfer am Rande, die das Geschehen beobachtet und in Film und Bild dokumentiert haben und natürlich für das zur Verfügung gestellte Übungsobjekt.